Als Fotografin an der Tour de Berne
Sportfotografie – eine eigene Disziplin. Bilder machen von Sujets, die in (schneller) Bewegung sind – eine Kunst!
Beides sind zugegebenermassen nicht meine Spezialgebiete. Trotzdem durfte ich dieses Jahr als eine der drei Fotograf:innen an der Tour de Berne im Einsatz sein.
Aufteilungen und Absprachen
Wenn mehrere Fotograf:innen im Einsatz sind, ist eine gute Absprache wichtig. Wer fotografiert wann welchen Streckenabschnitt? Mit meiner Ausrichtung als Reportagenfotografin war ich hauptsächlich vor dem Start in Bolligen und im Ziel auf dem Bundesplatz tätig. Neben den Fahrerinnen und der Rennstrecke habe ich auch mal Helfer:innen fotografiert, ohne die das Rennen auch nicht stattfinden könnte.
Wie sieht Reportagenfotografie im Sport aus?
Auch bei diesem Anlass liess ich mich leiten von der Frage: Was macht das Rennen aus? Und mit welchen Bildern kann ich das visualisieren? Also konkret: Was macht dieses Velorennen aus? Was ist besonders an einem Velorennen, das nur von Frauen bestritten wird? Was ist am Renntag besonders im Vergleich zu den Vorjahren?
Daraus sind meine Bilder entstanden, von denen ich gerne ein paar hier teile.
Das ist die Tour de Berne
Die Tour de Berne macht Frauen im Radsport sichtbar. Es ist ein Rennen für jedes Level; auch eine Teilnahme ohne Zeitmessung ist möglich. Dieses Jahr wurde das Velorennen bereits zum vierten Mal ausgetragen. Gestartet wurde in Bolligen und nach 42 Kilometern und 800 Höhenmetern erreichten die knapp 400 Fahrerinnen das Ziel auf dem Bundesplatz. Gewonnen hat dieses Jahr Carlota Carbello aus Spanien vor der Titelverteidigerin Petra Eggenschwiler und Leonie Baumgartner aus der Schweiz.
Einblick in meine Tour de Berne-Bildwelt
Mehr Informationen zur Tour de Berne: tourdeberne.ch